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Förderverein– Hardenberg-Gymnasium FürthIdeen und Wünsche – Der Lehrerwunsch des Monats Dezember 2009Das Interview
Der Lehrerwunsch des Monats – das Interview mit Oberstudienrat Wolfgang Sattler
Was bedeutet Ihnen Weihnachten? Weil ich nicht nur auf dem Papier Christ bin, steht für mich die Geburt Jesu im Vordergrund. Es ist doch toll, wie Gott auf diese fast intime Weise eine Beziehung zu den Menschen herstellt. Dann ist Weihnachten aber auch ein Fest für den Zusammenhalt der Familie, eine emotionale Klammer. Und ich freue mich auch auf das traditionelle Treffen mit Freunden am Weihnachtstag in einem Café, um Geschenke auszutauschen und darauf, Freunde in mein weihnachtlich geschmücktes Wohnzimmer einzuladen. Gibt es bei Ihnen zu Weihnachten die klassische Weihnachtsgans? Gänsebraten gehört zu meinen Leibspeisen, und deshalb würde ich niemals auf die traditionelle Weihnachtsgans am ersten Weihnachtsfeiertag verzichten wollen. Bei allem geistigen Gehalt von Festen zeigt sich doch immer wieder die Wichtigkeit des leiblichen Wohls für das Gelingen. Das gilt sicher auch für Schulfeste. Wie selbstverständlich erwarten wir als Besucher, dass für Essen und Trinken gesorgt ist. Einen Etat für ein professionelles Catering gibt es an der Schule natürlich nicht, die Schule muss sich aus eigener Kraft behelfen. Umso verdienstvoller ist es, dass sich Freiwillige in dieser Sache engagieren. Ein Aufwand der oft im Hintergrund bleibt. Erzählen Sie uns von der Funktion des Festwirts an der Schule, von Ihren Aufgaben und Ihren Mithelfern? Meine Hauptaufgaben als Festwirt sind beispielsweise der Bierausschank und der Bratwurstverkauf am Hardenbergtag und der Lehrerfrühschoppen am letzten Schultag, bei dem nach Schulschluss Kollegen, die pensioniert werden, die Schule verlassen, befördert worden sind oder sonst etwas zu feiern haben, das Kollegium zum Essen, Trinken und fröhlichen Beisammensein einladen. Für diese beiden Veranstaltungen bin ich vollständig für die Beschaffung, beziehungsweise Bestellung der Speisen und Getränke zuständig, und ich bin meist der Erste, der da ist, und immer der Letzte, der geht, nachdem aufgeräumt ist. Bei kleineren Veranstaltungen, wenn z.B. bei einer Theateraufführung oder beim Weihnachtskonzert Getränke verkauft werden, kann ich mich meist zurückhalten und nur mit ein bisschen Rat und Tat zur Seite stehen, denn meist werden die Aufgaben von den Schülern desGastro-Teams oder der SMV ziemlich selbstständig erledigt. Zu meinem großen Glück hatte der Schulleiter Dr. Kleinow vor etlichen Jahren die Idee, mir Frau Wenninger als "Festwirts-Gemahlin" zur Seite zu stellen. Wir arbeiten hervorragend zusammen. Bei den schon genannten großen Veranstaltungen ist es eine große Erleichterung, dass ich kurz mit dem Auto wegfahren kann, um zum Beispiel noch etwas nachzukaufen und trotzdem noch eine verantwortliche Person da ist, die sich auskennt. Bedanken muss ich an dieser Stelle aber auch bei den Schülern des Gastro-Teams. Die gute Zusammenarbeit mit diesen Schülern macht mir so viel Spaß, dass ich Veranstaltungen, die wir gemeinsam betreuen, überhaupt nicht als lästige Pflichttermine empfinde. Wir sind aber auch stets in Kontakt mit dem Elternbeirat, der ja auch, zum Beispiel beim Hardenbergtag ein gastronomisches Angebot macht, und wir würden außerdem längst nicht so erfolgreich arbeiten können, wenn sich nicht unsere Referendare mit großem Engagement einbringen würden. Wie ist das Finanzielle geregelt? Ich strecke meist das Geld, zum Beispiel Wechselgeld und Geld, das ich für kleinere Einkäufe im Supermarkt vor der Veranstaltung benötige, aus eigener Tasche vor. Nach der Veranstaltung mache ich auch allein die Abrechnung. Der Gewinn aus dem Getränke-/Bratwurstverkauf beim Hardenbergtag geht an den Förderverein der Schule. Bei den kleineren Veranstaltungen lasse ich die Schüler vom Gastro-Teams auch selbstständig wirtschaften, da es sich hierbei um so verantwortungsvolle Schüler handelt, dass ich ihnen jederzeit meinen Geldbeutel in die Hand drücken würde, wenn bei einer Veranstaltung noch etwas nachgekauft werden müsste. Wird es beim Weihnachtskonzert Glühwein geben? Glühwein gehört zu einem Weihnachtskonzert selbstverständlich dazu – hoffentlich wird es kalt genug, dass er auch schmeckt! Bevor wir Ihnen ein schönes Weihnachtsfest wünschen und dass Ihre privaten Wünsche in Erfüllung gehen, noch unsere Frage nach dem "Wunsch des Monats". Haben Sie einen konkreten Wunsch, von dessen Erfüllung Sie glauben, dass sie den Schulalltag erleichtern würde? Ein großer Wunsch von mir wäre erfüllt, wenn uns das Kopieren erleichtert werden könnte. In der Deutsch-Fachsitzung und auf einer Versammlung der Fachbetreuer haben wir schon vorgeschlagen, einen Risografen anzuschaffen. Das ist eine Art größerer Kopierer, der zuerst in wenigen Sekunden eine Druckvorlage erzeugt und dann mit einer Geschwindigkeit, die um ein Vielfaches größer ist als beim normalen Kopierer, die Kopien macht. Wenn dieser Risograf im Kopierraum stünde, könnten zum Beispiel die Elternbriefe, durch die sonst immer einer der beiden Kopierer manchmal über Stunden blockiert wird, viel schneller gedruckt werden. Den zweiten Kopierer, der dann überflüssig würde, könnte man in das Lehrerzimmer im Neubau stellen. Es wäre eine riesige Erleichterung, wenn sich dadurch das Kopieren entzerren ließe, weil in unserem viel zu kleinen Kopierraum morgens vor Unterrichtsbeginn oft eine drangvolle Enge herrscht. Herr Sattler, wir danken Ihnen sehr herzlich für dieses Gespräch! |
| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 08. Februar 2010 um 21:25 Uhr |








Weihnachten und Silvester sind für mich immer ganz besondere und besinnliche Tage, die ich mir trotz der Korrekturen, die ich erledigen muss, nicht nehmen lasse. So werde ich wie immer mehrere Stunden mit dem Schmücken des Weihnachtsbaums zubringen und dabei alle Weihnachts-CDs hören, die ich besitze, von "Christmas with Elvis" bis zu den "Toten Hosen". Das ist einfach nötig für die seelische Hygiene. Andererseits graust es mich heuer aber auch ein wenig, weil die Feiertage im Kalender ungünstig liegen, so dass nicht, wie meist, drei Wochenenden innerhalb der Ferien liegen, sondern nur zwei - die Schule fängt ja schon am Donnerstag, den 7.1. wieder an. Und ich muss in den Ferien eine Deutsch- und eine Geschichts-Klausur korrigieren.