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Förderverein – Hardenberg-Gymnasium FürthTermine – Hauptversammlung des Fördervereins am 12.10.2009
Liebhaber für Schulzeitung gesucht Wie geplant findet die jährliche Hauptversammlung diesmal kurz nach Abschluss des Geschäftsjahres und zeitnah zum Beginn des neuen Schuljahres 2009/2010 statt. Pünktlich um 19.30 Uhr eröffnet der Fördervereinsvorsitzende Hans-Jürgen Pelloth die Veranstaltung und begrüßt die etwa 30 Anwesenden - Vertreter der Schulleitung, Mitglieder und Interessierte - in der Mensa des Hardenberg-Gymnasiums. Besonders erfreut die Anwesenheit von Herrn Möstel, der bis 1947 Schüler der Oberrealschule, dem Vorläufer des heutigen Hardenberg-Gymnasiums, war. Es ist zu bedauern, dass sich trotz ausdrücklicher Einladung nur verhältnismäßig wenige Mitglieder und auch interessierte Lehrerinnen und Lehrer eingefunden haben, um die Gelegenheit zu nutzen, sich über Aktivitäten und Finanzlage des Fördervereins zu informieren.
In diesem Dienst stehen auch die Fördervereinsmitglieder Ursula Berti und Karl Track, die nun nacheinander über ihre Medienprojekte referieren. Frau Berti stellt den Anwesenden in kurzen Worten die Website des Fördervereins vor, die im Sommer online geschaltet wurde. Über den aktuellen Status hinaus sollen zukünftig verstärkt geschichtliche Aspekte des Schullebens und Ehemaligenthemen beleuchtet werden. Frau Berti wünscht sich, dass sich in Sachen Berichterstattung und Information zunehmend direkte Quellen in der Schule erschließen.
In Abwesenheit von Dr. Thomas Märtz, dem Hauptinitiator des Projektes 'Pädagogische Assistenz', referiert Manuela Pelloth zum aktuellen Stand. Die Notfallmaßnahme gegen Unterrichtsausfall, die durch das Institut 'Frankennachhilfe' bedient wird, Schatzmeister Markus Kramer stellt den Kassenbericht vor und visualisiert anhand detaillierter Grafiken die Geldeingänge und -ausgänge. Für die In Vertretung von Kassenprüfer Stephan Klein gibt Johannes Lämmermann das Ergebnis der Kassenprüfung bekannt. Herr Lämmermann empfiehlt die Vorstandschaft zu entlasten. Die Abstimmung hierüber erfolgt nach den Statuten, die Vorstandschaft wird einstimmig entlastet. Schulleiter Dr. Hans-Georg Kleinow bedankt sich nachdrücklich für die gute Unterstützung durch den Förderverein. Diese sei um so wichtiger, als er eine zukunftsfähige Weiterentwicklung von Die anschließende Diskussion mit den Anwesenden bringt hervor, dass sich viele Eltern zu wenig eingeladen fühlen, an der Schule mitzuarbeiten. Anders als an vielen privaten Schulen, an denen Elternarbeit eine conditio sine qua non ist, hat sie an öffentlichen Schulen wenig Tradition. Aber es ist eine Besonderheit der politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen, dass sich öffentliche Schulen gerade deshalb privaten Initiativen öffnen müssen, um als Bildungseinrichtung für breite Schichten der Bevölkerung attraktiv zu bleiben und sich gegen die Konkurrenz von Privatschulen behaupten zu können. Im Bildungssystem gibt es auf absehbare Zeit keine Energien zu vergeuden. Im letzten Teil der Veranstaltung stellt das Mitglied der Schulleitung, Werner Lieret, eine Liste mit Aufwendungen und geplanten Anschaffungen vor, die nach Möglichkeit in diesem Jahr aus dem Budget des Fördervereins finanziert werden sollen. Die Aufstellung ist unter Beteiligung der Fachschaften und im Gespräch zwischen Fachschaftsleitern und Schulleitung entstanden. Die Priorität soll in diesem Jahr darauf liegen, dem naturwissenschaftlichen Zweig einen Schub zu geben, der seine traditionelle Bedeutung für die Schule auch in Zukunft behalten soll. Wir werden die Liste aufbereiten und in Kürze auf unserer Website veröffentlichen. Wir möchten damit um zweckgerichtete Spenden und Sachspenden werben.
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| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 17. Januar 2010 um 21:18 Uhr |







Herr Pelloth beginnt seinen Vortrag mit Ausführungen zur Mitgliederentwicklung. Inzwischen ist hier ein moderater Anstieg zu verzeichnen. Aktionen des Fördervereins zur Einschreibung der Fünftklässler, zum 1. Schultag und die letzte Ausgabe der Hardenberg-Post haben Wirkung gezeigt. Das Ziel in den nächsten zwei Jahren 500 feste Mitglieder für den Verein und damit für die Unterstützung der Schule gewonnen zu haben, will weiterhin erreicht werden.
Das Wort hat Herr Track, der von den beiden inzwischen erschienen Ausgaben der Hardenberg-Post berichten kann. Die Schulzeitung hat durchwegs positive Resonanz gefunden. Und obwohl die Hardenberg-Post ursprünglich dazu gedacht war, eine Verbindung zwischen Ehemaligen und ihrer Schule herzustellen, findet sie zunehmend auch bei derzeitigen Schülern und ihren Eltern Anklang. Umso bedauerlicher ist, dass die Hardenberg-Post bereits auf dem Prüfstand der Finanzierbarkeit steht. Der Verein kann die Zeitung nur finanzieren, wenn sie sich mittelfristig als kostenneutral - besser noch als Benefit für das Spendenaufkommen erweist. Es werden hier noch Liebhaber gesucht, die vom Sinn der Zeitung überzeugt sind und das ehrenamtliche Engagement der Macher auch finanziell unterstützen wollen.
hat in den vergangenen Monaten tatsächlich zu mehr Entspannung unter Eltern, Lehrern und Schulleitung geführt. Schulleiter Dr. Hans-Georg Kleinow bestätigt das. Obwohl das Projekt auf Betreiben der deutlichen Mehrheit der Klassenelternsprecher auf den Weg gebracht wurde, gehen allerdings aus den Reihen der Eltern kaum mehr zweckgerichtete Spenden ein. Das wird unter anderem darauf zurück geführt, dass Eltern nicht genügend informiert sind. 'Wir müssen das darstellen, nicht erbetteln', bringt es Manuela Pelloth auf den Punkt. Wenn die Pädagogische Assistenz dauerhaft an der Schule etabliert sein soll, müssen weiterhin von allen Seiten Anstrengungen unternommen werden. Insbesondere braucht es zum Thema Unterrichtsausfall und Gegenmaßnahmen klare Analysen, die möglichst um Befindlichkeiten aller Art zu bereinigen sind. Hier wird Transparenz erwartet.
letzten Jahre zeichnet sich ein Trend zu steigenden Ausgaben bei zurückgehendem Spendenaufkommen ab. Auch wenn Markus Kramer relativierend hinzufügt, dass das Jubiläumsschuljahr 2007/2008, in das beispielsweise die Anschaffung des neuen Flügels im Musiksaal fällt, bezogen auf die Ausgaben gesondert zu betrachten ist, mahnt er - ganz Finanzminister - angesichts des derzeitigen Spendenverhaltens zur Zurückhaltung im Geldausgeben.
Schule allein durch die Schulorgane nicht zu realisieren sieht. Im Betreben, zukünftig noch bessere Synergieeffekte zu erzielen, verweist Dr. Hans-Georg Kleinow auf die neugegründete Steuergruppe an der Schule, die aus der Schulleitung und sieben weiteren Lehrkräften besteht. In Zusammenarbeit zwischen der Steuergruppe und dem Förderverein können sich Anregungen herausbilden, wie die Schule weiterhin sinnvoll und zukunftsorientiert gefördert werden kann. Um auch Eltern für die gemeinsamen Ziele zu gewinnen, betont Dr. Hans-Georg
Kleinow die Bedeutung der Lehrerinnen und Lehrer als Multiplikatoren. Eltern werden über ihre Kinder erreicht.
Aktionismus ist auf keinen Fall gefragt, aber an jeder Schule ein paar kluge Leute, die die Zeichen der Zeit richtig zu deuten verstehen. Sie haben mit Fantasie, Augenmaß und Verantwortung Strukturen zu schaffen, innerhalb der die Kräfte aller am Schulgeschehen Beteiligten zu integrieren sind und gleichzeitig den eigentlichen Schulbetrieb vor Störungen und unangemessener Einflussnahme zu schützen. Eine Herausforderung für die Schulleitung und für die
Einstellung jeder einzelnen Lehrerin, jedes einzelnen Lehrers, für die sie Vertrauen verdienen und nach Unterstützung zu fragen.