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Förderverein – Hardenberg-Gymnasium FürthVeranstaltungen – Podiumsdiskussion der Landeselternvereinigung zum Thema "Weiterentwicklung der bayerischen Gymnasien unter G8" am 11.05.2009
Die Podiumsteilnehmer, von links nach rechts: Eva Gottstein, MdL Freie Wähler
“Wenn einem etwas zu Herzen geht, ist man schon zu langsam” versus “Warten auf die Entrümpelung des Lehrplanes” Ein verregneter Montag Abend - aber eine Schönwetterveranstaltung war ohnehin nicht zu erwarten, als Frau Manuela Wie vieles im Argen liegt und wie groß die Unzufriedenheit ist, wurde durch die Beiträge, mal aus der “Froschperspektive” der Eltern, der “Kaulquappenperspektive” der Schüler oder aus der “Sandwichperspektive” der Lehrer, so die Terminologie der Veranstaltung, glaubhaft deutlich. Lehrermangel, Raummangel, zu wenig Zeit für außerschulisches Engagement, Überforderung von Schülern und Lehrern, fehlende Konzepte und Mittel für den Unterricht unter G8-Bedingungen, um nur einige Schlagworte zu nennen. Lösungsansätze freilich waren kaum sichtbar und die Appelle an die anwesenden Politiker verhallten zwar unter Betroffenheit, aber unter deren Verweis auf ihre mangelnde Einflussmöglichkeit aufgrund der politischen Machtverteilung im Landtag. Während Frau Guttenberger, als Vertreterin der stärksten Regierungspartei, in der Diskussion sozusagen freiwillig darauf verzichtete, die Position der politischen Einflussnahme anzunehmen und statt dessen vor der Gefahr, dass die bayerische Bildungspolitik schlecht geredet werden könnte, warnte.
Kommentar von U. Berti * Pressespiegel - Fürther Nachrichten vom 14.05.2009 (pdf)
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| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 13. Mai 2010 um 17:29 Uhr |








Pelloth für die Landeselternvereinigung (LEV) zur Diskussion zum Thema “Entwicklung an den bayerischen Gymnasien unter G8-Bedingungen” in die Mensa des Hardenberg-Gymnasiums lud. Trotzdem haben die anwesenden Eltern, Lehrer und Schüler zusammen mit den Podiumsteilnehmern zweieinhalb Stunden lang, unter der kompetenten Leitung durch Frau Corinna Mielke vom Bayerischen Rundfunk, engagiert um die Fragen mehr gerungen, denn gestritten, wie der verschärfte Effizienzanspruch, der durch die G8-Reform in die Gymnasien getragen wird, überhaupt zu werten und unter den gegebenen Bedingungen umzusetzen sei.
Man geht ein wenig ratlos aus der Diskussion und nachdenklich, wohlwissend, dass heiße Eisen, z.B. die Integrationsfrage und wie es generell um den Zugang zu Bildung in der Gesellschaft bestellt sei, noch gar nicht angeschnitten waren. Man hat das Gefühl, dass noch vielmehr ratlos machende Diskussionen notwendig sind. Man will, dass sich die Politiker aller Couleur zusammennehmen und um beste Wege ringen - ein Wille, der angesichts der bevorstehenden Wahlen vielleicht eher ankommt. Und man hofft, dass während dessen all die Kaulquappen, Frösche und Sandwiches gut, respektvoll und mit Freude zusammenarbeiten - auch unter G8 und besser als die vorangegangenen Planungen und aktuellen Rahmenbedingungen.